Schulterschmerzen

Schulterschmerzen

Akute und chronische Beschwerden des Schultergelenks äußern sich durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Symptomen. Die häufigsten Klagen beinhalten Schmerzen, gestörte Nachtruhe, Einschränkungen der Beweglichkeit und Kraftverlust. Eine Chronifizierung der Erkrankung kann sich bereits innerhalb weniger Wochen oder Monaten manifestieren.

Es kommt zu Schmerzen beim seitlichen Abspreizen des Arms oder bei Überkopfbewegungen, Reibegeräuschen des Gelenkes und Ruheschmerzen. Auch eine störende Einschränkung der Beweglichkeit ist nicht selten. Eine Ausstrahlung der Schmerzen an die Halswirbelsäule heran oder den körpernahen Oberarm bis hin zum Ellenbogen ist ein häufig geschildertes Symptom.

Schulterschmerzen beeinträchtigen den Alltag und erschweren die Ausübung alltäglicher Bewegungen und Aufgaben. Darüber hinaus ist ein anhaltendes Instabilitätsgefühl der Schulter oft dafür verantwortlich, dass das Gelenk so wenig wie möglich beansprucht wird. Dies lindert die Beschwerden jedoch nur zeitweise und bahnt die Chronifizierung.

Ursachen für Schulterschmerzen

Die Ursachen für Schulterschmerzen können vielfältig sein. Liegt eine Verletzung des Gelenks durch z.B. einen Unfall vor, ist die notwendige Abklärung möglichst zeitnah durchzuführen, um weitere Schäden am Schultergelenk zu verhindern. Allerdings können sich Schulterschmerzen auch nach Operationen, Überlastungen oder auch spontan entwickeln.

Schulterschmerzen treten nach Knochenbrüchen oder Verletzungen der Sehnen auf, wenn die Bewegung und Stabilisation des Schultergelenks nicht mehr möglich ist. Ähnlich verhält es sich, wenn das Gelenk ausgekugelt wurde. Aber auch Kalkeinlagerungen in den Sehnen oder Entzündungen der Gelenkkapsel und der Schleimbeutel können Schulterschmerzen auslösen.

Im Gegensatz zu den akuten Schulterschmerzen sind chronische Beschwerden auf Verschleiß des Gelenks bzw. des Gelenkknorpels (Arthrose) oder auf Schädigungen der Drehersehnenplatte zurückzuführen.

Therapiemöglichkeiten von Schulterschmerzen

Vor jeder Behandlung wird eine eindeutige Diagnose gestellt. Dies erfolgt nach eingehender Befragung und Untersuchung mittels spezieller Tests und bildgebender Verfahren. Dazu gehören die optionale Ultraschalluntersuchung, konventionelle Röntgenaufnahmen und weiterführend bedarfsweise eine MRT-Darstellung.

An erster Stelle stehen konservative Therapiemaßnahmen, um eine Linderung der Beschwerden zu erzielen.  Diese beinhalten physiotherapeutische Anwendungen (Krankengymnastik) sowie die Einnahme von antientzündlichen Medikamenten, initial auch bei Bedarf in Form einer Injektion. Bei jeder Behandlung sind Hals-und Brustwirbelsäule in das Konzept mit einzubeziehen.

Wenn die konservative Therapie zu keiner Besserung führt, steht die Prüfung operativer Eingriffe an. Diese können konventionell nach Schnitt oder auch „minimalinvasiv“ (Schultergelenkspiegelung) durchgeführt werden, um die gestörte Schulterfunktion wiederherzustellen. Die nachoperative Rehabilitationszeit ist oft deutlich länger zu planen, als z.B. bei Eingriffen am Kniegelenk, wobei die Ausheilungsergebnisse diesen Aufwand in aller Regel rechtfertigen.

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